Jungenname ♂ Junge 4 Silben · 10 Buchstaben

der Größte Maximilian

Maximilian in Zahlen

Beliebtheit 2024
#24stabil
Hitliste DE 2024 (beliebte-vornamen.de)
Bedeutung
„der Größte"
Lateinisch "der Größte". Kaisername der Habsburger, in Deutschland seit 2010 stabil Top-25.
Aussprache
ma·xi·MI·li·an
Betonung auf 3. Silbe
Höchster Rang
#6
erreicht 2011
Erstmals belegt
15. Jh.
Kaiser Maximilian I. (1459-1519). Aus lat. Maximus Aemilianus durch seinen Vater Friedrich III. zusammengesetzt.
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Bedeutung & Herkunft

Bedeutung

"der Größte", lateinisch (Kaisername)

Maximilian geht auf das lateinische maximus (der Größte, der Älteste) zurück, verstärkt durch das Suffix -ianus. Kaiser Friedrich III. soll den Namen erfunden haben, als Kombination der römischen Feldherren Fabius Maximus und Scipio Aemilianus. Der Name bedeutet daher "der Allergrößte" oder "der Überlegene". Er gehört zu den alten deutschen Vornamen mit kaiserlichem Erbe. Mehr in unserer alte deutsche Vornamen-Liste.

Wurzel: lateinisch (Kaisername)
Herkunft

Geschichte des Namens

Der Name wurde durch Kaiser Maximilian I. (1459-1519), den letzten Ritter, popularisiert. Die Habsburger trugen den Namen über Generationen. In Deutschland im späten 20. Jahrhundert wieder beliebt, mit Höchststand Platz 6 im Jahr 2011. Seitdem leicht rückläufig, aber stabil in den Top-25.

In Deutschland Top-25 seit 2010
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Wie beliebt ist Maximilian?

Hitlisten-Position in Deutschland · 2010-2024

Bestplatz: 2011 (#6)
Trend: stabil Top-30 (aktuell #24)
2011
#6
Bestplatz
2013
#9
Platz
2016
#12
Platz
2019
#15
Platz
2022
#21
Platz
2024
#24
Platz
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Varianten & Schreibweisen

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Wie klingt Maximilian?

Silben
Ma·xi·mi·li·an
Betonung auf der dritten Silbe. Fünf Silben, klangvoll.
Vokalmuster
a · i · i · i · a
Drei helle i-Laute, gerahmt von zwei a-Lauten.
Reimt mit
Christian, Sebastian, Florian
Reim auf -ian sehr stark.
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Berühmte Maximilian-Träger

M
Kaiser Maximilian I.
1459-1519, römisch-deutscher Kaiser. "Der letzte Ritter", reformierte das Reich und legte durch dynastische Heiratspolitik die Grundlage des Habsburger Weltreiches.
M
Maximilian Schell
1930-2014, österreichisch-schweizerischer Schauspieler. Oscar für "Das Urteil von Nürnberg" (1961), einer der bekanntesten deutschsprachigen Filmschauspieler.
M
Maximilian Müller
1823-1900, deutsch-britischer Philologe (Friedrich Max Müller). Begründer der modernen Religionswissenschaft, Herausgeber der "Sacred Books of the East".
M
Max Verstappen
geboren 1997, niederländischer Rennfahrer. Formel-1-Weltmeister 2021, 2022, 2023 und 2024; einer der domininantensten Fahrer in der Geschichte der Formel 1.
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Häufige Fragen zu Maximilian

Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Namen Maximilian.

Was bedeutet der Name Maximilian?

Maximilian bedeutet "der Allergrößte". Der Name geht auf lateinisch maximus (der Größte) zurück und wurde von Kaiser Friedrich III. als Kombination römischer Feldherrennnamen geschaffen.

Woher stammt der Name Maximilian?

Maximilian wurde durch Kaiser Maximilian I. (1459-1519) popularisiert. Die Habsburger trugen den Namen über Generationen als dynastischen Kaisernamen. In Deutschland eines der beliebtesten Jungennamen seit den 1990ern.

Wie wird Maximilian ausgesprochen?

Im Deutschen: Fünf Silben, Betonung auf der vierten ("ma-xi-mi-LI-an"). Kurzform Max einsilbig. Italienisch als Massimiliano mit anderer Betonung.

Wie beliebt ist Maximilian in Deutschland?

Maximilian belegte 2024 Platz #24 in der Hitliste von beliebte-vornamen.de. Höchststand 2011 mit Platz #6, seitdem langsam rückläufig.

Welche Geschwister-Namen passen zu Maximilian?

Klanglich passen Paul, Felix, Lukas, Leon. Schwester-Pärchen mit Charlotte, Mathilda, Emilia oder Marie. Mehr Inspiration im Namensfinder oder in unserer Geschwister-Namen-Liste.

Quellen & Daten

  • Beliebtheits-Daten: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Vornamen-Hitliste 2024 und Knud Bielefeld: beliebte-vornamen.de (ca. 200 Standesämter).
  • Etymologie & Bedeutung: Duden: Das große Vornamenlexikon (8. Auflage, 2022); Knaurs Vornamen-Lexikon (Hrsg. Hans Bahlow).
  • Historische Belege: Heiligenkalender, etymologische Wörterbücher.
  • Aussprache: Duden Aussprachewörterbuch (8. Auflage, 2015).
  • Historische Belege: Janssen, Theodor: "Kaiser Maximilian I." (Verlag Aurel Bongers, 1986); Fabius-Scipio-Ursprung nach Enea Silvio Piccolomini (Papst Pius II.), Commentarii.
  • Letzter Fakten-Check: durch die Mamenza Redaktion.