der Liebenswürdige Milo
Milo in Zahlen
Bedeutung & Herkunft
"der Gnädige", germanisch, oder "Soldat", lateinisch
Milo ist ein germanischer Name und geht auf althochdeutsch milo zurück, eine Nebenform von mild (sanft, gnädig). Damit bedeutet er "der Gnädige" oder "der Sanftmütige". Alternativ wird Milo als Kurzform des lateinischen miles (Soldat) gedeutet. In der Antike war Milon von Kroton (6. Jh. v. Chr.) der berühmteste Träger des Namens. Milo gehört zu den alten deutschen Vornamen im Retro-Comeback. Mehr in unserer alte deutsche Vornamen-Liste.
Wurzel: germanisch (oder lateinisch)Geschichte des Namens
Milo war im Mittelalter in deutschen Landen als Milo von Viterbo oder Milo von Nantes bekannt. Nach einem langen Dornröschenschlaf kehrte der Name ab den 2010ern zurück und kletterte von Platz 165 (2010) auf aktuell Platz 40. Profitiert vom Retro-Trend kurzer, klangstarker Männernamen.
In Deutschland Aufstieg von #165 auf #40Wie beliebt ist Milo?
Hitlisten-Position in Deutschland · 2010-2024
Varianten & Schreibweisen
Wie klingt Milo?
Berühmte Milo-Träger
Häufige Fragen zu Milo
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Namen Milo.
Was bedeutet der Name Milo?
Milo bedeutet "der Gnädige" oder "der Sanftmütige", aus althochdeutsch milo (sanft, gütig). Alternativ als lateinisch miles (Soldat) gedeutet.
Woher stammt der Name Milo?
Milo hat germanische Wurzeln und war im Mittelalter bekannt. Nach langem Rückgang ab den 2010ern wieder im Aufstieg, von Platz #165 auf aktuell #40 in den deutschen Jahresranglisten.
Wie wird Milo ausgesprochen?
Im Deutschen und Englischen: Betonung auf der ersten Silbe ("MI-lo"). International klar und gut auszusprechen. Slawisch als Miloš mit anderem Schluss-Laut.
Wie beliebt ist Milo in Deutschland?
Milo belegte 2024 Platz #40 in der Hitliste von beliebte-vornamen.de. Von #165 (2010) auf aktuell #40, starker Aufwärtstrend.
Welche Geschwister-Namen passen zu Milo?
Klanglich passen Theo, Finn, Noah, Linus. Schwester-Pärchen mit Mila, Mia, Lina oder Nora. Mehr Inspiration im Namensfinder oder in unserer Geschwister-Namen-Liste.
Quellen & Daten
- Beliebtheits-Daten: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Vornamen-Hitliste 2024 und Knud Bielefeld: beliebte-vornamen.de (ca. 200 Standesämter).
- Etymologie & Bedeutung: Duden: Das große Vornamenlexikon (8. Auflage, 2022); Knaurs Vornamen-Lexikon (Hrsg. Hans Bahlow).
- Historische Belege: Heiligenkalender, etymologische Wörterbücher.
- Aussprache: Duden Aussprachewörterbuch (8. Auflage, 2015).
- Historische Belege: Pausanias, "Beschreibung Griechenlands" VI 14 (über Milon von Kroton); Naumann, Horst: "Das große Vornamenlexikon" (Bassermann, 2007).
- Letzter Fakten-Check: durch die Mamenza Redaktion.
