Wann ist der richtige Startzeitpunkt?
Gesund ins Leben und das Forschungsinstitut für Kinderernährung sehen den Start zwischen dem Beginn des 5. und dem Ende des 6. Lebensmonats als optimal. Früher als mit vier Monaten ist der Magen-Darm-Trakt noch nicht reif, deutlich später steigt das Risiko für einen Eisenmangel. Entscheidend sind die Reifezeichen, nicht das Kalenderdatum.
Was darf mein Baby ab wann essen?
Der Food-Finder beantwortet genau diese Frage pro Lebensmittel. Du startest meist mit einem milden Gemüse wie Karotte, Pastinake oder Kürbis, fein püriert. Nach ein paar Tagen kommen Kartoffel und etwas Öl dazu, später Fleisch oder Fisch als Eisenquelle. Jede Karte zeigt die passende Form je Alter und weist auf Erstickungsrisiken hin, etwa bei harten rohen Stücken.
Allergene nicht verzögern
Hochallergene Lebensmittel wie gut durchgegartes Ei, glattes Erdnussmus oder milder Fisch sollten ab Beikostbeginn angeboten und nicht verzögert werden. Eine frühe Einführung kann das Risiko für eine Erdnuss- oder Hühnerei-Allergie sogar senken. Ganze Nüsse bleiben wegen der Erstickungsgefahr tabu. Bei bestehendem Ekzem oder bekannter Allergie sprich vorher mit der Kinderärztin.
Vier Stufen bis zum Familientisch
Der Stufenplan führt schrittweise eine Breimahlzeit nach der anderen ein: Mittagsbrei aus Gemüse, dann der Milch-Getreide-Brei am Abend, danach der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag und zuletzt der Übergang zur Familienkost mit Fingerfood. Das Tempo ist eine Orientierung, dein Baby gibt den Takt vor.