die göttlich Schöne, altnordischer Klassiker Astrid
Astrid in Zahlen
Bedeutung & Herkunft
"die göttlich Schöne" oder "die von den Göttern Geliebte", altnordisch
Astrid geht zurück auf den altnordischen Namen Ástríðr, zusammengesetzt aus áss (Gott, Ase) und fríðr (schön, geliebt). Die Bedeutung lässt sich als "die göttlich Schöne" oder "die von den Göttern Geliebte" übersetzen. Der Namenbestandteil fríðr findet sich auch in vielen anderen nordischen Namen wie Ingrid und Sigrid. Mehr in unserer nordischen Mädchennamen-Liste.
Wurzel: altnordisch (germanisch)Geschichte des Namens
Astrid ist seit dem frühen Mittelalter in Skandinavien belegt – schon im 10. und 11. Jahrhundert trugen norwegische und schwedische Königinnen diesen Namen. Die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1907-2002) machte den Namen weltweit bekannt. In Deutschland ist Astrid seit den 1950er-Jahren verbreitet, hat seinen Schwerpunkt aber bis heute klar in Skandinavien und unter nordisch orientierten Familien.
In Deutschland populär seit den 1950ernWie beliebt ist Astrid?
Beliebtheit in Deutschland
Astrid erlebte in Deutschland seinen Höhepunkt in den 1950er- und 1960er-Jahren, stark geprägt durch die weltweite Bekanntheit der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1907–2002). Heute steht der Name außerhalb der Top-500 – er wird vor allem von Familien mit skandinavischen Wurzeln oder einer ausgeprägten Vorliebe für nordische Klassiker gewählt. In Schweden und Norwegen ist Astrid bis heute ein fester Bestandteil des Namenskanons.
Quelle: beliebte-vornamen.de · Jahreshitlisten 2010–2024
Varianten & Schreibweisen
Wie klingt Astrid?
Berühmte Astrid-Trägerinnen und -Träger
Häufige Fragen zu Astrid
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Namen Astrid.
Was bedeutet der Name Astrid?
Astrid bedeutet "die göttlich Schöne" oder "die von den Göttern Geliebte". Der Name geht auf das Altnordische Ástríðr zurück, zusammengesetzt aus áss (Gott, Ase) und fríðr (schön, geliebt).
Woher stammt der Name Astrid?
Astrid stammt aus dem Altnordischen. Seit dem 10. Jahrhundert tragen skandinavische Königinnen diesen Namen. In Deutschland wurde er vor allem durch die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren (1907-2002) bekannt.
Wie wird Astrid ausgesprochen?
Deutsch: AST-rid mit Betonung auf der ersten Silbe. Das "d" am Ende wird klar gesprochen. Im Schwedischen klingt das "d" etwas weicher.
Wie beliebt ist Astrid in Deutschland?
Astrid liegt außerhalb der Top-500 der deutschen Vornamenhitliste, hat aber eine kleine treue Fangemeinde. Der Name wird bevorzugt von Familien mit skandinavischen Wurzeln oder starker Vorliebe für nordische Namen gewählt.
Welche Geschwister-Namen passen zu Astrid?
Nordisch passende Kombinationen: Sigrid, Ingrid, Freya, Linnea oder für Jungen Finn und Leon. Mehr Inspiration im Namensfinder oder in unserer Geschwister-Namen-Liste.
Quellen & Daten
- Beliebtheits-Daten: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Vornamen-Hitliste 2024 und Knud Bielefeld: beliebte-vornamen.de (Auswertung von ca. 200 deutschen Standesämtern).
- Etymologie & Bedeutung: Duden: Vorname Astrid und Behind the Name: Astrid.
- Aussprache: Duden Aussprachewörterbuch (8. Auflage, 2015).
- Letzter Fakten-Check: durch die Mamenza Redaktion.
