der Wetteifernde Emil
Emil in Zahlen
Bedeutung & Herkunft
"der Eifrige" oder "aus dem Geschlecht der Aemilier", lateinisch (römisch)
Emil geht auf den lateinischen Familiennamen Aemilius zurück, der wiederum vom etruskischen Wort aemulus ("eifrig, nacheifernd, wetteifernd") stammen könnte. Die Bedeutung wird oft mit "der Eifrige" oder "der Strebsame" übersetzt. Bekanntester Träger der Antike war der römische Feldherr Lucius Aemilius Paullus (3. Jahrhundert v. Chr.). Mehr in unserer alte deutsche Vornamen-Liste.
Wurzel: lateinisch (römisch)Geschichte des Namens
Über das frühe Christentum gelangte der Name nach Mitteleuropa. In Deutschland und Skandinavien war Emil bis etwa 1900 ein klassischer Name, dann jahrzehntelange Pause. Astrid Lindgrens "Michel aus Lönneberga" (im schwedischen Original "Emil", ab 1963) hielt den Namen kulturell präsent. Comeback in Deutschland seit etwa 2005.
In Deutschland klassisch seit dem 19. JahrhundertWie beliebt ist Emil?
Hitlisten-Position in Deutschland · 2010-2024
Varianten & Schreibweisen
Wie klingt Emil?
Berühmte Emil-Träger
Häufige Fragen zu Emil
Antworten auf die meistgestellten Fragen zum Namen Emil.
Was bedeutet der Name Emil?
Emil bedeutet wahrscheinlich "der Eifrige" oder "der Strebsame". Der Name geht auf das lateinische Aemilius zurück, einen römischen Familiennamen mit etruskischer Wurzel.
Woher stammt der Name Emil?
Emil kommt vom lateinischen Aemilius, einem römischen Familiennamen (gens Aemilia). Über das frühe Christentum gelangte der Name nach Mitteleuropa, war im 19. Jahrhundert klassisch beliebt und erlebt seit 2005 ein starkes Comeback.
Wie wird Emil ausgesprochen?
Im Deutschen: Betonung auf der ersten Silbe, beide Silben kurz und hell ("E-mil"). Italienisch als Emilio ("e-MI-lio"), französisch als Émile mit stummem End-e ("e-MIL").
Wie beliebt ist Emil in Deutschland?
Emil belegte 2024 Platz #9 in der Hitliste von beliebte-vornamen.de. Bestplatz #8 in 2022. Trend: stabil.
Quellen & Daten
- Beliebtheits-Daten: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): Vornamen-Hitliste 2024 und Knud Bielefeld: beliebte-vornamen.de (ca. 200 Standesämter).
- Etymologie & Bedeutung: Duden: Das große Vornamenlexikon (8. Auflage, 2022); Knaurs Vornamen-Lexikon (Hrsg. Hans Bahlow).
- Historische Belege: Heiligenkalender, etymologische Wörterbücher.
- Aussprache: Duden Aussprachewörterbuch (8. Auflage, 2015).
- Historische Belege: Astrid Lindgren: Michel aus Lönneberga (Buchreihe ab 1963); Nobelpreis-Archiv (Emil von Behring 1901).
- Letzter Fakten-Check: durch die Mamenza Redaktion.
