Wie der ET nach der Naegele-Regel berechnet wird
Die klassische Berechnung des Geburtstermins funktioniert nach der Naegele-Regel: erster Tag der letzten Periode plus sieben Tage, minus drei Monate, plus ein Jahr. Das Ergebnis ist der ET, also der Tag, an dem die volle 40. Schwangerschaftswoche endet.
+ 1 Jahr ergibt deinen errechneten Geburtstermin (ET)
Wann kommen Babys wirklich zur Welt?
Was viele überrascht: der ET ist eine statistische Mitte, kein Stichtag. Echte Daten zeigen, dass nur etwa 4 % der Babys genau am errechneten Termin geboren werden. Rund 90 % kommen innerhalb von zwei Wochen vor oder nach dem ET, also zwischen SSW 38+0 und SSW 42+0. Erstgebärende tragen statistisch ein paar Tage länger als Frauen, die schon einmal entbunden haben.
Übertragung: was passiert ab SSW 41+0?
Ab SSW 41+0 spricht man von Übertragung. Hebamme und Frauenärztin überwachen dich dann engmaschiger mit CTG und Ultraschall. Eine Einleitung wird in Deutschland meist ab SSW 41+0 angeboten und ab SSW 42+0 dringend empfohlen, weil das Risiko für das Baby ab dann messbar steigt.
Bei IVF, ICSI oder Insemination gilt eine andere Formel
Bei IVF, ICSI oder Insemination wird der ET nicht nach Naegele berechnet, sondern direkt aus dem Transfer- oder Inseminationsdatum. Das ist medizinisch genauer und wird in der Praxis auch dann verwendet, wenn deine letzte Periode bekannt ist.
Geburtstermin-Rechner
Errechneten Geburtstermin in 10 Sekunden bestimmen, per letzter Periode oder Konzeptionsdatum, mit Übertragungs-Warnung.