Spätestens mit der dritten Beikost-Mahlzeit braucht ein gesundes Baby zusätzlich Wasser. In den ersten Monaten reicht Muttermilch oder Säuglingsnahrung, extra Wasser braucht dein Baby dann normalerweise nicht. Bei Fieber, Durchfall oder großer Hitze kann früher zusätzliche Flüssigkeit nötig sein, das lässt du im Zweifel kinderärztlich abklären. Wasser ist ab dem Beikostalter das beste zusätzliche Getränk, am besten Leitungswasser in Trinkwasserqualität aus einem Becher. Unten liest du, wie viel es braucht und worauf du achten solltest.
Ab wann darf mein Baby Wasser trinken?
Spätestens mit der dritten Beikost-Mahlzeit braucht ein gesundes Baby zusätzlich Wasser. Ab dem ersten Brei kannst du schon kleine Mengen Wasser aus dem Becher zum Üben anbieten. Davor decken Muttermilch oder Säuglingsnahrung den Flüssigkeitsbedarf, auch bei warmem Wetter braucht ein voll gestilltes oder mit Säuglingsnahrung ernährtes Baby normalerweise dann häufiger Milch statt Wasser. Bei Fieber oder Durchfall holst du kinderärztlichen Rat ein. Wasser gibst du am besten aus einer Tasse oder einem Becher, nicht aus der Nuckelflasche.
Welches Wasser ist am besten?
Leitungswasser in Trinkwasserqualität ist gut geeignet und praktisch. Lass Wasser, das länger in der Leitung stand, kurz ablaufen, bis es kühl nachläuft, und nimm kein warmes Wasser aus der Leitung. Abgepacktes Wasser wählst du mit dem Hinweis, dass es für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist. Wasser aus einem eigenen Hausbrunnen verwendest du nur, wenn eine aktuelle Untersuchung seine einwandfreie Trinkwasserqualität bestätigt, sonst nimmst du geeignetes abgepacktes Wasser.
Wie viel Wasser braucht mein Baby?
Es gibt keine feste Trinkmenge. Biete zu den Beikost-Mahlzeiten einfach etwas Wasser an und lass dein Baby selbst entscheiden, ob und wie viel es trinkt. Zwing es nicht zum Trinken. Die Milch bleibt in dieser Zeit die wichtigste Flüssigkeitsquelle, das Wasser kommt nur ergänzend dazu.
Häufige Fragen
Die Fragen, die zu diesem Thema am häufigsten gestellt werden.
Ab der dritten Beikost-Mahlzeit. In den ersten Monaten reicht Muttermilch oder Säuglingsnahrung; extra Wasser braucht dein Baby dann nicht. Ab dem Beikostalter ist Wasser das beste zusätzliche Getränk, am besten aus dem Becher.
Leitungswasser in Trinkwasserqualität, kurz ablaufen lassen, bis es kühl nachläuft. Wähl abgepacktes Wasser mit dem Hinweis, dass es für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist. Bei alten Bleileitungen nimmst du abgepacktes Wasser; Wasser aus einem Hausbrunnen verwendest du nur bei bestätigter einwandfreier Trinkwasserqualität.
Es gibt keine feste Menge. Biete zu den Beikost-Mahlzeiten etwas an und lass dein Baby selbst entscheiden. Die Milch bleibt die wichtigste Flüssigkeitsquelle; Wasser kommt nur ergänzend dazu.
Gib jungen Babys keine großen Mengen Wasser, denn zu viel Wasser kann das Gleichgewicht der Salze im Körper stören. Im ersten Halbjahr reicht die Milch. Auch bei warmem Wetter braucht dein Baby häufiger Milch statt Wasser. Bei Fieber oder Durchfall holst du kinderärztlichen Rat ein.
Aus einer Tasse oder einem Becher. Beim ständigen Nuckeln an der Flasche werden die Zähnchen dauerhaft umspült, was Karies fördert. Der Becher hilft deinem Baby außerdem beim Trinkenlernen.
HINWEIS
Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Hast du Fragen zum Trinken deines Babys oder bist du unsicher, besprich das mit deiner Kinderärztin, deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme.
Stand: Juli 2026.