Schwarzer Tee in der Schwangerschaft: Koffein beachten

Schwarzer Tee ist in der Schwangerschaft maßvoll in Ordnung. Anders als koffeinfreier Kräutertee enthält er Koffein, weniger als Kaffee, aber nicht null. Dieses Koffein wird auf deine Tageshöchstmenge angerechnet: Zusammen mit Kaffee, Cola und grünem Tee bleibst du am besten unter etwa 200 Milligramm Koffein pro Tag. Unten liest du, wie du das im Blick behältst.

Darf ich schwarzen Tee in der Schwangerschaft trinken?

Ja. Schwarzer Tee wird aus der Teepflanze gewonnen und gilt als unbedenkliches Getränk in der Schwangerschaft. Das Einzige, worauf du achtest, ist das Koffein. Ein bis zwei Tassen passen meist gut in deine Tagesgrenze, vor allem wenn du sonst wenig Kaffee trinkst. Trinkst du viel Kaffee, trink entsprechend weniger schwarzen Tee.

Wie viel Koffein steckt in schwarzem Tee?

Das hängt von der Sorte und der Ziehzeit ab: Je länger der Tee zieht, desto mehr Koffein. Schwarzer Tee enthält weniger Koffein als Kaffee, aber deutlich mehr als null. Eine höhere Koffeinzufuhr ist mit einem erhöhten Risiko für Wachstumsverzögerungen und ein niedrigeres Geburtsgewicht verbunden, deshalb lautet die Empfehlung, höchstens etwa 200 Milligramm pro Tag aufzunehmen. Diese Grenze gilt für alles Koffein zusammen, also aus Kaffee, Tee, Cola und Schokolade.

Rechne dein Koffein für den Tag zusammen

Die Grenze von etwa 200 Milligramm gilt für alle Quellen zusammen, denn dein Körper unterscheidet nicht, woher das Koffein kommt. Trinkst du morgens Kaffee, zählt der schwarze Tee am Nachmittag dazu. Behalte deine Koffein-Tagesmenge grob im Blick und wechsle zwischendurch zu Wasser oder koffeinfreiem Tee. Mehr dazu liest du bei Kaffee und Koffein in der Schwangerschaft.

Häufige Fragen

Die Fragen, die zu diesem Thema am häufigsten gestellt werden.

Ja, maßvoll. Schwarzer Tee gilt als unbedenkliches Getränk. Er enthält aber Koffein, also rechne ihn zu deinem Kaffee dazu und bleib unter etwa 200 Milligramm Koffein pro Tag.

Weniger als Kaffee, aber nicht null. Wie viel genau hängt von der Sorte und der Ziehzeit ab; längeres Ziehen bedeutet mehr Koffein. Rechne ihn deshalb in deine Koffein-Tagesmenge ein.

Es gibt keine feste Tassenzahl, es geht um dein gesamtes Koffein. Ein bis zwei Tassen passen meist in die Grenze von 200 Milligramm, vor allem wenn du sonst wenig Kaffee trinkst.

Beide enthalten Koffein und gelten als unbedenklich. Es gibt keinen klaren Vorrang; beide werden auf deine Tageshöchstmenge angerechnet. Willst du auf Koffein verzichten, wähl entkoffeinierten Tee oder Rooibos und wechsle Kräutertees mit Wasser ab.

Lass den Tee kürzer ziehen, dann löst sich weniger Koffein. Willst du ganz auf Koffein verzichten, greif zu entkoffeiniertem Tee oder Rooibos und wechsle Kräutertees mit Wasser ab.

HINWEIS

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bist du dir bei deiner Koffeinzufuhr unsicher, besprich das mit deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme.

Stand: Juli 2026.