Cluster · Geburt vorbereiten

Vor der Geburt, was du wissen solltest.

Kliniktasche, Geburtsplan, Wehen erkennen, was in den letzten Wochen relevant wird.

13 Artikel · Redaktionell geprüftZuletzt aktualisiert: Mai 2026
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Mutterschutz erklärt
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Mutterschutz erklärt: Schutzfristen, Geld und Kündigungsschutz auf einen Blick

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Kliniktasche packen: Liste für Mama, Baby, Partner

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Nabelschnurblut
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Nabelschnurblut

Nabelschnurblut enthält Stammzellen, die nach der Geburt gesammelt und eingelagert werden können (privat oder öffentlich). Private Einlagerung kostet 1.500-3.500 Euro. DGGG empfiehlt öffentliche Spende.

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Geburtstermin (ET)
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Geburtstermin (ET)

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U-Untersuchungen (U1-U9)

Die U-Untersuchungen sind 10 kinderärztliche Vorsorgeuntersuchungen zwischen Geburt und 6. Lebensjahr (U1 direkt nach Geburt bis U9 mit 5-6 Jahren). Kassenleistung ohne Zuzahlung.

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Kolostrum
GlossarStillen

Kolostrum

Kolostrum ist die erste Muttermilch in den ersten zwei bis fünf Tagen nach der Geburt. Gelblich, dickflüssig, sehr eiweiß- und immunglobulinreich. 2-20 ml pro Mahlzeit reichen für den kirschgroßen Babymagen.

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Wochenbett (Glossar)
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Wochenbett

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Kaiserschnitt: was bei primärer, sekundärer und Notfall-Sectio anders ist

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Elterngeld zahlt 65 bis 67 Prozent deines Nettos, max €1.800/Monat. Antrag in den ersten 3 Lebensmonaten, sonst nur 3 Monate rückwirkend.

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Feindiagnostik
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Feindiagnostik

Die Feindiagnostik ist eine ausführliche Ultraschalluntersuchung zwischen SSW 19 und 22, die Anatomie und Organe des Babys systematisch prüft. Bei DEGUM-II-Spezialisten, Kassenleistung bei Indikation, sonst IGeL 150-250 Euro.

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PDA (Periduralanästhesie)

Die PDA ist eine Form der örtlichen Betäubung während der Geburt. Du bleibst bei vollem Bewusstsein, Schmerzen werden gezielt gelindert. Bei medizinischer Indikation Kassenleistung, Wunsch-PDA Eigenanteil 150-350 Euro.

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CTG: was eine normale Kurve zeigt und wann sie auffällig wird

Das CTG zeichnet Herzfrequenz und Wehen auf. Normale Kurve: 110-160 Schläge/min mit moderater Variabilität. Seit Dezember 2023 nur noch bei medizinischer Indikation Kassenleistung. Bei verminderten Kindsbewegungen sofort in die Klinik.

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Wie bereitest du dich am besten auf die Geburt vor?

Die letzten Wochen vor der Geburt sind voll von Entscheidungen: Kliniktasche, Geburtsplan, Schmerzmittel oder nicht. Wer sich rechtzeitig informiert, geht ruhiger in den Kreissaal. Dieser Bereich bündelt alles, was du vor der Geburt wissen und erledigen solltest.

Die wichtigsten Themen hier sind die Kliniktasche und Packliste, der CTG und seine Kurven, die PDA als Schmerzlinderung sowie alles rund um den Kaiserschnitt. Auch praktische Fragen zur Hebammensuche beantwortet dir dieser Cluster.

Eine Hebamme und ein festes Geburtsteam sind das Wichtigste, das du organisieren kannst. Melde dich so früh wie möglich an, denn gute Hebammen haben lange Wartelisten. Bei allen medizinischen Fragen gilt: dein Geburtsteam und die Klinik kennen deine individuelle Situation am besten.

Häufige Fragen rund um die Geburtsvorbereitung

Wann soll ich die Kliniktasche packen?

Packe deine Kliniktasche spätestens in der 36. Schwangerschaftswoche. Frühgeburten können früher beginnen, und du willst im Stress nicht suchen müssen. Plane eine Tasche für dich und eine separate für das Baby. Eine detaillierte Liste mit allem Wesentlichen findest du im Kliniktaschen-Ratgeber.

Was gehört in einen Geburtsplan?

Ein Geburtsplan hält deine Wünsche fest: Schmerzlinderung, bevorzugte Geburtsposition, Begleitung im Kreissaal, Dammschnitt und was nach der Geburt passieren soll. Schreibe ihn kurz und konkret, maximal eine Seite. Beesprich ihn mit deiner Hebamme oder dem Geburtsteam, damit alle auf demselben Stand sind.

Wie finde ich noch eine Hebamme?

Starte die Suche so früh wie möglich, am besten direkt nach dem ersten positiven Test. Frag deine Frauenarztpraxis nach Empfehlungen, nutze den Hebammensuchdienst deiner Krankenkasse und schaue auf hebammen.de. Auch eine Beleghebamme kann eine Option sein. Absagen gehören leider dazu, also frag gleichzeitig bei mehreren an.

Macht eine PDA die Geburt sicherer?

Eine PDA ist ein bewährtes Verfahren zur Schmerzlinderung unter der Geburt und beeinflusst die Sicherheit in der Regel nicht negativ. Sie hat Vor- und Nachteile, die du im Vorfeld kennen solltest. Manche Frauen empfinden die Geburt mit PDA als deutlich weniger belastend. Dein Geburtsteam berät dich, ob sie in deiner Situation passt.

Wann wird ein Kaiserschnitt geplant?

Einen geplanten Kaiserschnitt empfehlen Arzte zum Beispiel bei Beckenendlage, Plazenta praevia, bestimmten Vorerkrankungen oder nach einem früheren Kaiserschnitt. Er wird in der Regel in der 38. bis 39. Woche angesetzt. Beim Notfallkaiserschnitt entscheidet das Geburtsteam unter der Geburt, wenn Mutter oder Kind in Gefahr sind.

Was ist das CTG und wann wird es eingesetzt?

Das CTG misst gleichzeitig Herztöne des Babys und Wehentätigkeit. Es wird routinemäßig gegen Ende der Schwangerschaft und unter der Geburt eingesetzt. Eine normale CTG-Kurve zeigt regelmäßige Herzfrequenzschwankungen. Auffälligkeiten im CTG sind kein Grund zur Panik, aber ein Zeichen, dass dein Geburtsteam genauer hinschaut.