Cluster · Wehen

Echte Wehen, Übungswehen, Senkwehen.

Was wann ein Signal ist, was du zuhause beobachten kannst und wann es Zeit für die Klinik wird.

13 Artikel · Redaktionell geprüftZuletzt aktualisiert: Mai 2026
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Wehen erkennen: Was ist echt, was nicht?

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Hier findest du Artikel zu den Kindsbewegungen als Warnzeichen, zur Bedeutung des CTG unter der Geburt, zu Praeeklampsie und Warnzeichen sowie zur PDA als Schmerzlinderung. Auch was bei einem Kaiserschnitt passiert, erklarst dir dieser Cluster.

Wenn Wehen regelmassig alle 5 Minuten kommen und jeweils langer als 60 Sekunden dauern, fahre in die Klinik. Bei starken Blutungen, Fruchtwasserabgang oder dem Gefuhl, dass etwas nicht stimmt, ruf sofort dein Geburtsteam oder den Notruf an.

Häufige Fragen rund um Wehen

Wie erkenne ich echte Wehen?

Echte Geburtswehen kommen regelmassig, werden starker und lassen nicht nach, wenn du dich bewegst oder ein Bad nimmst. Sie beginnen oft im Rucken und strahlen in den Unterleib aus. Ubungswehen dagegen sind unregelmassig, langer auseinander und verschwinden meist bei Lagewechsel. Stoppuhr app hilft beim Messen von Abstand und Dauer.

Was sind Übungswehen und sind sie harmlos?

Ubungswehen (Braxton-Hicks-Kontraktionen) treten oft ab der 20. Schwangerschaftswoche auf und trainieren die Gebarmutter. Sie sind in der Regel schmerzlos oder nur leicht unangenehm und unregelmassig. Harmlos sind sie, solange sie nicht zunehmen, nicht regelmassig werden und nicht vor der 37. Woche haufiger als 4-5 Mal pro Stunde auftreten.

Wann fahre ich in die Klinik?

Die Faustregel lautet: wenn Wehen alle 5 Minuten kommen, jeweils mindestens 60 Sekunden dauern und das seit einer Stunde so ist. Sofort fahren solltest du bei Fruchtwasserabgang, starken Blutungen, verminderten Kindsbewegungen oder dem Gefuhl, dass etwas nicht stimmt. Im Zweifel: lieber einmal zu fruh in die Klinik als zu spat.

Können Wehen aufgehalten werden?

Vor der 37. Woche konnen vorzeitige Wehen unter Umstanden mit Tokolytika (wehenhemmenden Mitteln) verlangsamt werden, um dem Baby Zeit zu geben. Das entscheidet immer das arztliche Team in der Klinik. Ab der 37. Woche gilt die Geburt als reif, und Wehen werden nicht mehr aufgehalten. Bei Verdacht auf vorzeitige Wehen bitte sofort in die Klinik fahren.

Wie lange dauern Wehen vor der eigentlichen Geburt?

Die Eroffnungsphase, also von den ersten regelmasigen Wehen bis zur vollstandigen Eroffnung des Muttermunds, dauert bei Erstgebarenden im Schnitt 8 bis 12 Stunden. Bei einer zweiten Geburt oft kürzer. In dieser Phase kanst du zunachst zu Hause bleiben, solange es dir gut geht. Dein Geburtsteam uberwacht dich und dein Baby in der Klinik.

Was tun bei starken Schmerzen zwischen den Wehen?

Schmerzen, die auch zwischen den Wehen nicht nachlassen, sind ein Warnsignal. Sie konnen auf Komplikationen wie eine vorzeitige Plazentalosung oder Praseklampsie hindeuten. Fahre in diesem Fall sofort in die Klinik oder ruf den Notruf 112. Warte nicht ab und fahre nicht allein.